Induktivität einer Zylinderspule
Die Induktivität wächst mit dem Quadrat der Windungszahl.
L=μ0·μr·N2·Al
Umstellen nach
- L
- Induktivität µH · mH · H
- μ0
- magnetische Feldkonstante = 1,257·10−6 H/m
- μr
- Permeabilitätszahl –
- N
- Windungszahl –
- A
- Spulenquerschnitt mm² · cm²
- l
- Spulenlänge mm · cm · m
Die Formel umgestellt
- nach L InduktivitätL=μ0·μr·N2·Al
- nach μr Permeabilitätszahlμr=L·lμ0·N2·A
- nach N WindungszahlN=√L·lμ0·μr·A
- nach A SpulenquerschnittA=L·lμ0·μr·N2
- nach l Spulenlängel=μ0·μr·N2·AL
Größen und Einheiten
| Zeichen | Größe | Einheiten |
|---|---|---|
| L | Induktivität | µH, mH, H |
| μ0 | magnetische Feldkonstante = 1,257·10−6 H/m (Konstante) | H/m |
| μr | Permeabilitätszahl | ohne Einheit |
| N | Windungszahl | ohne Einheit |
| A | Spulenquerschnitt | mm², cm² |
| l | Spulenlänge | mm, cm, m |
Merke
Doppelte Windungszahl – vierfache Induktivität. Ein Eisenkern erhöht L um ein Vielfaches.
In der Praxis
Drosseln, Relais- und Schützspulen, Vorschaltgeräte.
Beispiel
Eine Luftspule hat 500 Windungen, 4 cm² Querschnitt und 10 cm Länge. Wie groß ist L?